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Am Ende zählt das, was verbindet!

Ein kleiner Reisebericht von meiner Reise nach Marrakesch – die Stadt der Freude und des Lächelns!

Ein paar Tage vor meiner Abreise überkamen mich plötzlich leise Zweifel:
War das wirklich eine gute Idee in ein Land zu reisen, wo Frauen nichts zu sagen haben?
War das wirklich gut, dass ich in dieser Phase meines Lebens, wo mir der Respekt gegenüber Frauen, das Frau-Sein, meine Wertigkeit als Frau … so wichtig sind, genau dorthin gehe, wo das nicht so gelebt wird?

Ich kramte mein Urvertrauen hervor, welches mir immer wieder bestätigte, dass alles in meinem Leben einen Sinn hat und machte mich zusammen mit meinem Partner Dominik auf nach Marrakesch!

Wir wurden von einem hoteleigenen Shuttle-Bus abgeholt und kamen nach 30 Minuten abenteuerlicher Fahrt im Hotel an.
Caravan Serai – der Name des Hotels besagt, dass hier früher schon Menschen nach langer, anstrengender Reise Rast machten und sich erholten.
Und so traten wir ein in dieses kleine Paradies.

Und da war es – dieses Gefühl, was einem überkommt, wenn man ein bisschen ängstlich und voreingenommen etwas Neuem begegnet und dann feststellt, dass die Angst unbegründet war … dieses Wohl-Gefühl, das mir zuflüstert, dass alles passt und in Ordnung ist, stellte sich in diesem Moment ein, wo wir ankamen.
Und es blieb – und verstärkte sich jeden Tag!

Es gab keine!! einzige Begegnung, die unangenehm war. Die Menschen waren freundlich, zuvorkommend und glücklich, wenn sie uns etwas über ihr Leben, ihre Schätze und ihr Dasein erzählen konnten.
Und wir waren begeisterte und interessierte Zuhörer.

Was uns in Marrakesch begegnete war pure Schönheit. Es war einfach alles schön!
Mein Herz ging auf und so liessen wir uns ein in dieses pulsierende Leben.
Wir liessen uns ein auf alles, was uns begegnete.

Kennst Du das, wenn Dein Herz aufgeht, wenn Du komplett wertfrei auf die Menschen zugehst?
In dieser Haltung wirst Du zum König und zur Kaiserin. Du wirst auf Händen getragen, überrascht und reich beschenkt.

Die Alis, Mustafas und Fatimas aus Marrakesch haben uns ihre Welt gezeigt und sie ist schön. Sie ist in Ordnung und verdient unseren allergrössten Respekt.

Ich war schon immer ein Mensch, der das Fremde liebt. Ein Mensch, der die Menschen liebt. Und diese Woche in Marrakesch hat mir einmal mehr gezeigt, dass es am Ende diese Liebe ist, die frei macht und mir Glück und Segen beschert.

Und so trage ich diese Liebe nach Hause – da wird sie gebraucht – in Zeiten wie diesen, wo Unterschiede der Kulturen zu Hassparolen führen.
Denn ich weiss: Am Ende zählt das, was verbindet – DIE LIEBE von Mensch zu Mensch!

Danke Marrakesch – Deine Schönheit ist unermesslich!
Danke an alle Menschen, die uns begegnet sind für Euer Lächeln, Eure Gastfreundschaft, Eure Begeisterung und Eure Offenheit uns „anderen“ gegenüber!

Ich werde von Euch erzählen, vorallem dann wenn Menschen bei uns aus der Angst heraus agieren!
Ja das mach ich – versprochen!

In Liebe und Achtung
Katja

Schlagwörter

Achtung · Reisen · Respekt